Kinder und Jugendliche sind nicht nur die „Zukunft der Gesellschaft“. Sie benötigen mit ihrer frühkindlichen und schulischen Bildung zudem eine eigene Infrastruktur. Kommunen müssen frühzeitig wissen, wie sich der Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen entwickelt, um ihre Angebote entsprechend planen zu können. Wie viele Kinder und Jugendliche künftig in einer Kommune leben, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dabei spielt auch die Geburtenrate eine wichtige Rolle. Sie erreichte 2021 einen Höchststand und ging in den darauffolgenden Jahren deutlich zurück.
Leistungen des PV
Für seine Mitglieder erarbeitet der PV mit Kooperationspartnern Analysen und Prognosen zur Schulkinderentwicklung sowie Bedarfsplanungen für Schulen und Kindertagesstätten. Zu den wesentlichen Inhalten zählen die Analyse der grundlegenden teilräumlichen Schul- bzw. KiTa-Situation, Analyse und Prognose der Siedlungs- und Einwohnerentwicklung, Analyse des Bildungsverhaltens, Ermittlung des künftigen Bedarfs an Kinderbetreuungseinrichtungen, Ermittlung der Schulkinderzahl nach Wohnort und Schulart, Entwicklung der Schul- und KiTA-Standorten und die Diskussion möglicher neuer Standorte mit ihren Auswirkungen auf die bestehenden Einrichtungen.