PV-Vortrag auf der 2. Anwenderkonferenz der ByAk zur digitalen Bauleitplanung
Der PV erstellt vollvektorielle Pläne in QGIS: hier einen FNP © Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV)
Anfang Dezember 2025 lud die Bayerische Architektenkammer im Rahmen der BIM Weeks Bayern zur digitalen Anwenderkonferenz zur praktischen Anwendung des Standards XPlanung. Monika Knauff, Leiterin Geodaten & IT im Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV), hielt dort einen Vortrag über XPlanung in der Praxis. Im Anschluss hatten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Digitale Herausforderungen bewältigen
Der PV unterstützt seine Mitglieder dabei, mit XPlanung und DiPlanung vertraut zu werden. Monika Knauff stellte unser Leistungsspektrum im Bereich der Digitalisierung vor. Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf den Herausforderungen, etwa beim Datenaustausch oder mit vielschichtigen Verfahren. Der Datenstandard XPlanung macht Daten über Systemgrenzen hinweg austauschbar. Für die Umsetzung des Standards nutzt der PV die Softwaretools QGIS für Flächennutzungspläne und CAD (Computer Aided Design) für Bebauungspläne jeweils mit integrierten Funktionalitäten für XPlanung. Mit der DiPlanung steht eine Plattform zur Verfügung, die Prozesse zentralisiert und nachvollziehbar macht. Zum Beispiel bei der Öffentlichkeitsbeteiligung: Über die Plattform können Bürger, Bürgerinnen, Behörden und Träger öffentlicher Belange Verfahren und alle zugehörigen Informationen an zentraler Stelle leicht finden und bewerten.
Vollvektoriell boomt – auch dank XPlanBonus
Konkrete Beispiele aus der Praxis veranschaulichten unsere Arbeitsweise. Alle Pläne werden bereits im teilvektoriellen Datenstandard XPlanung ausgefertigt. Gleichzeitig etabliert sich der vollvektorielle Datenstandard immer mehr. Gestärkt wird dieser Trend durch den XPlanBonus Bayern; die Landesförderung beschloss das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr im Juli 2025.
Pläne und mehr
XPlanung und DiPlanung erweisen sich als praxistauglich. Die Software-Hersteller entwickeln ihre Tools kontinuierlich weiter. Zudem gewinnen standardisierte Daten außerhalb der Bauleitplanung an Bedeutung, etwa für Analysen und Auswertungen in Kombination mit weiteren Geo(fach)daten.
Wir raten: Pläne künftig im vollvektoriellen Datenstandard XPlanung zu erstellen. Sie benötigen dabei Hilfe oder haben Fragen zur XPlanung oder Digitalisierung? Kontaktieren Sie uns gerne.
Links
Videomitschnitt Vortrag Monika Knauff
Digitale Planung Bayern - DiPlanung; Bayerisches Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr (StMB)

