Beitrag von PV-Planerin Kathrin Geßl in Broschüre des Instituts für Städtebau und Wohnungswesen, München (ISW)
Beispiel für Nachverdichtung auf einer innerörtlichen Freifläche: Gemeindliche Wohnanlage Utting am Ammersee (Fertigstellung 2023) © Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV)
Eine sorgfältige und ressourcenschonende Ortsentwicklung ist auch in ländlichen Gemeinden immer wichtiger geworden. Steigende Bodenpreise, begrenzte Flächen und der wachsende Bedarf an bezahlbarem Wohnraum stellen viele Kommunen vor große Herausforderungen.
In ihrem Beitrag Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München – mit Mut und Vertrauen zu Lösungen beschreibt Planerin Kathrin Geßl, wie der Verband seine Mitgliedsgemeinden dabei unterstützt, passende Lösungen zu entwickeln: mit kompakteren Gebäudetypologien, einer sparsamen Erschließung und Konzepten, die sich stimmig in das Ortsbild einfügen.
Vom Einfamilienhaus zu alternativen Wohnformen
Lange war das Einfamilienhaus die vorherrschende Wohnform – und ist sie zum Teil noch bis heute. Doch sie stößt zunehmend an ihre Grenzen: Das Einfamilienhaus verursacht einen „hohen ökologischen Fußabdruck bei niedriger Wohnraumeffizienz“, so Kathrin Geßl. Sie sieht die Zukunft in durchmischter Bebauung im bestehenden Ortskern. Das bedeutet: „Bauen in Lücken, auf Brachflächen und die Umnutzung bestehender Gebäude.“
„Statt große Parzellen für wenige Haushalte zu schaffen, geht es um kompaktere Wohnformen, die verschiedene Lebensmodelle und Generationen integrieren.“
Mit Mut und Vertrauen zu Lösungen
Der PV begleitet Kommunen auf dem Weg zu alternativen Wohnmodellen. Dabei bringt er seine umfassende Expertise, die nahezu flächendeckende Ortskenntnis im Verbandsgebiet sowie ein über Jahre gewachsenes Netzwerk ein. Diese Kombination ermöglicht es uns, die Planungsaufgaben in der Gemeinde und im weiteren Umfeld gleichermaßen im Blick zu haben und gut aufeinander abzustimmen. In enger Zusammenarbeit mit den Kommunen entstehen so Konzepte, die mit weniger Fläche mehr Nutzen schaffen – für die Menschen vor Ort und im Sinne des Gemeinwohls.
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Lesen Sie den ganzen Beitrag „Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München – mit Mut und Vertrauen zu Lösungen“ in der Broschüre „Beispielhafte Projekte ressourcenschonender Stadtentwicklung – Neue Materialien zur Planungskultur“.
Broschüre zum Download (Beitrag von Kathrin Geßl ab Seite 124)
