Pilotprojekte

Schnellbusse A8 & A9

Möglichst bald sollen Schnellbusse auf der A8 und der A9 zu zentralen S- oder U-Bahnhaltepunkten im Stadtgebiet München fahren. Geplant sind die Verbindungen Dasing–Pasing und Schweitenkirchen–Fröttmaning. Die Busse sollen auf diesen, von starkem Wachstum gekennzeichneten, Siedlungsachsen ein leistungsstarkes und kostengünstiges Angebot auf vorhandener Infrastruktur bieten. Sie halten in der Nähe der Ausfahrten, sind mit dem übrigen Busangebot der Gemeinden verknüpft und werden auf der Autobahn priorisiert geführt (Bedarfsstreifen). Die Umsetzung ist bereits in Bearbeitung.

Radschnellweg Freising–München

Um das Mobilitätsangebot für Pendler zu erweitern, ist zwischen der Kreisstadt Freising und der Landeshauptstadt München eine Radschnellverbindung geplant. Sie ermöglicht Radlern und e-Bike-Nutzern eine schnelle, verkehrssichere und überwiegend kreuzungsfreie Fahrt.

Die Verknüpfung des Radschnellweges mit dem übrigen Radwegenetz und Mobilitätsknotenpunkten wie Bahnhöfen macht die Verbindung zum Rückgrat der Radinfrastruktur im Raum München Nord. Von dem Radschnellweg aus werden neben den Ortszentren Arbeitsplatzschwerpunkte, Hochschulen und weiterführende Schulen über die vorhandenen gemeindlichen Radwegenetze angebunden.

Regional Hub Petershausen

Petershausen ist bereits heute ein bedeutender Umsteigepunkt im Norden der Region München und bietet auch den Gemeinden im weiteren Umfeld eine gute Anbindung nach Dachau und in die Stadt München. Ziel der Maßnahme ist der Ausbau zu einem Mobilitätsknoten, der einen bequemen und attraktiven Umstieg zwischen Bahn, Bus, Rad und Auto ermöglicht und durch Sharing-Angebote, Nahversorgung und Coworking-Spaces ergänzt wird. Wichtig ist dabei v. a. die räumliche Bündelung und die attraktive Gestaltung des Angebots.

Regionales Parkraummanagement

Das Verkehrskonzept sieht, zusätzlich zur Verbesserung des Angebots bei Bussen und Bahnen, den Ausbau und die Qualifizierung von Park+Ride-Einrichtungen für Pendler, auch im ländlichen Raum, vor. Es soll ein Konzept erarbeitet werden, das regional abgestimmte Empfehlungen für Zugang, Preise, Angebot und Standorte von P+R-Anlagen enthält. Außerdem soll das Konzept Maßnahmen der Parkraumbewirtschaftung enthalten, die das „Zuparken“ des Umfelds von Bahnhaltepunkten eindämmen. Ein interkommunal abgestimmtes Vorgehen ist hier voraussichtlich wirksamer als einzelne lokale Maßnahmen.