Demografie

Datenstand: 2019
Veröffentlicht: März 2021

Bevölkerungsentwicklung in der Region München seit 1974

Wachstum durch Zuwanderung

Seit 1999 ist die Region München eine Wachstumsregion. In den vergangenen zehn Jahren hat die Einwohnerzahl in der Region München um etwa 273.000 Einwohner zugelegt – 2009 lebten rund 2,65 Mio. Menschen hier, 2019 sind es 2,93 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr sind rund 19.000 Menschen hinzugekommen.

Nach der Bevölkerungsprognose des Statistischen Landesamtes wächst die Region weiter, für 2039 werden 3,15 Mio. Einwohner erwartet. Das entspricht einem Zuwachs von rund 226.000 Einwohnern gegenüber 2019 in den nächsten zwanzig Jahren. Gezählt werden dabei alle, die ihren alleinigen oder Hauptwohnsitz in der Region München haben.

Das Bevölkerungswachstum ist vor allem auf die Wanderungsüberschüsse (Zuzüge minus Fortzüge) zurückzuführen. Allerdings auch auf einen Geburtenüberschuss – und das ist in der Region München anders als in Bayern oder deutschlandweit, wo der natürliche Saldo (Geburten minus Sterbefälle) seit Jahren negativ ist.

Insbesondere in der Landeshauptstadt München und dem Landkreis Freising übersteigt die Zahl der Geburten je 1.000 Einwohner die der Sterbefälle deutlich. Mit Ausnahme des Landkreises Starnberg verzeichnen aber auch alle anderen Landkreise der Region einen Geburtenüberschuss.

Demografischer Wandel schreitet voran

Trotzdem findet natürlich auch in der Region München ein demografischer Wandel statt. Während sich der Anteil der Altersgruppe 0-17 Jahre relativ stabil entwickelt, um die 17 Prozent, verkleinerte sich der Anteil der erwerbstätigen Bevölkerung (18-64 Jahre) von 65,0 auf 64,6 Prozent seit 2009 und soll sich bis 2039 noch weiter verringern (60,9 %). Dagegen wächst der Anteil der Über-65-Jährigen: von 18,3 auf 18,5 Prozent seit 2009 und soll bis 2039 auf 22,1 Prozent ansteigen.

Da der Großteil des Zuzugs aus dem Ausland erfolgt, ist der Ausländeranteil in der Region München gestiegen. Von 16,4 Prozent 2009 auf 20,9 Prozent 2019.