Aschheim mitgestalten

24.06.2019

Start der Online-Umfrage zur künftigen Ortsentwicklung Aschheims

© Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV)


Getreu dem Motto „In 20 Minuten die Zukunft von Aschheim mitgestalten!“ startet heute, am 24.06.2019 die Online-Umfrage zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans (FNP) in der Gemeinde Aschheim.

Neue Form der Beteiligungskultur

Wie soll sich Aschheim künftig entwickeln? Das möchte die Gemeinde Aschheim gerne von ihren Bürgern erfahren, weil sie die Experten vor Ort sind und die Möglichkeit haben sollen, ihre Gemeinde mitzugestalten. Ab heute können die Bürger Aschheims sechs Wochen lang unter https://app.maptionnaire.com/de/questionnaire-login/6409/ Anregungen, Wünsche, Vorschläge, aber auch Kritikpunkte zu verschiedenen Themenbereichen wie Wohnen und Gewerbe, Freizeit- und Kulturangebot, Nahverkehr und Nahversorgung, Betreuungsangebote und Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden einbringen. Aschheim ist die erste Gemeinde Im Landkreis München, die eine solche umfassende Umfrage mit hoher Reichweite durchführt.

Der Gemeinde ist es besonders wichtig, dass auch Jugendliche unter 18 Jahren ihre Stimme abgeben können. Eine Online-Umfrage ist das geeignete Instrument, um sie zu erreichen. Wie die Klimademonstrationen „Fridays for Future“ zeigen, herrscht ein reges Interesse bei den jungen Menschen, sich aktiv einzubringen.

Wie zufrieden sind die Bürger?

Die Online-Umfrage wird über 40 verschiedene Fragen beinhalten. Die Teilnehmer müssen aber nicht jede Frage beantworten. Sie können mit Markierungen auf der Online-Gemeindekarte verorten, wo sie sich Wohn- und Gewerbegebiete, Büros, Parks, Radwege und Kitas wünschen. Die Gemeinde fragt auch ab, wie zufrieden die Bürger mit dem Nahverkehr sind, wo beispielsweise Supermärkte, Apotheken und Wanderwege fehlen und ob es künftig Mehrgenerationenhäuser und Carsharing-Angebote geben soll. In der Online-Umfrage gibt es auch die Möglichkeit, eigene Ideen und Kommentare einzubringen.

PV erstellt Online-Umfrage und FNP

Entwickelt hat die Gemeinde den Fragenkatalog zusammen mit dem Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV). Auf einer Sitzung im Mai arbeitete der Gemeinderat den vom PV vier Tage vorher versendeten Fragebogen innerhalb der einzelnen Fraktionen im Beisein der Presse und der Öffentlichkeit durch.

Wenn die Ergebnisse im Herbst ausgewertet sind, sollen sie in den neuen Flächennutzungsplan (FNP) mit einfließen, den der PV für die Gemeinde aufstellt. Die Gemeinde hat sich zwar nicht dazu verpflichtet, alle Ergebnisse aus der Online-Umfrage umsetzen zu müssen, aber das Resultat soll dem neuen Gemeinderat, der 2020 gewählt wird, bei Entscheidungen behilflich sein.