Fördergelder für Smart City Kirchheim

14.09.2020

Kirchheimer Projekt ist ausgewähltes Modellprojekt Smart Cities des BMI; PV ist Partner im Bereich Stadtplanung

© www.pixabay.com


Module und Partner des Teilprojekts Stadtplanung © Gemeinde Kirchheim b. München


Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat Anfang September 32 Projekte als Modellprojekte Smart Cities ausgewählt. Insgesamt fördert das BMI die Projekte mit über 350 Millionen Euro. Die Gemeinde Kirchheim ist eines davon und erhält somit eine Förderung von 2,45 Millionen Euro über die nächsten drei Jahre. Mit den Modellprojekten unterstützt die Bundesregierung Kommunen, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten.

Digitaler Zwilling

Der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) ist hierbei Kirchheims Partner für das Teilprojekt Stadtplanung. Zusammen mit anderen Organisationen wie etwa der Firma urbanistics (digitale Stadtplanung) und der TU München (Lehrstuhl Architekturinformatik, Professor Frank Petzold) soll die komplette Gemeinde anhand der Bebauungspläne digitalisiert werden.

Ziel ist es, einen Digitalen Zwilling zu entwickeln, also ein realitätsnahes Modell der Gemeinde. So lassen sich neue Quartiere oder Bauprojekte vor der tatsächlichen Umsetzung modellieren und Auswirkungen simulieren. Dadurch könnten beispielsweise Bauleitplanverfahren beschleunigt und die Beteiligungsprozesse von Trägern öffentlicher Belange vereinfacht werden. Der PV berät in städtebaulichen Fragen und zeichnet für den baurechtlichen Datenlayer des digitalen Zwillings verantwortlich.

In einem nächsten Schritt werden nun mit der Gemeinde Kirchheim bis Ende Oktober die Teilprojekte finalisiert und die Projektpartner eingeteilt.

Link

Zur Pressemitteilung des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat