Bürgerdialog in Seefeld

15.07.2019

200 Bürger nahmen an Auftaktveranstaltung teil

© Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV)


Im Vorfeld von gemeindlichen Planungsentscheidungen moderiert der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) auch immer wieder Bürgerbeteiligungsprozesse. So auch in Seefeld, wo die Gemeinde ein integriertes Ortsentwicklungskonzept unter intensiver Einbeziehung der Öffentlichkeit erarbeiten wird (wir berichteten). Nach zwei Sitzungen des Lenkungskreises zur Konstituierung und Vorbereitung des Planungsprozesses lud die Gemeinde am Mittwoch, 10. Juli, zur Auftaktveranstaltung des Bürgerdialogs in den Hechendorfer Bürgerstadl ein.

Zunächst stellten Susanne Bauer und Oliver Prells vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) zusammen mit Anni Schlumberger und Daniela Bilic vom  Büro Human IT Service GmbH den rund 200 anwesenden Bürgern Seefelds den kommenden Planungsprozess, die Arbeitsweise und den Zeitplan vor und erläuterten auf welche Weise sich die Bürger einbringen können, um ihre Gemeinde aktiv mitzugestalten. Anschließend wurde einige Daten zur bisherigen Entwicklung Seefelds vorgestellt und dargestellt, welche Frage sich für die künftige Entwicklung daraus ergeben.

Meinung der Bürger gefragt

In der ersten Phase des Planungsprozesses (Bestandsanalyse) sollen die Bürger erarbeiten, wo die Stärken und Schwächen der Gemeinde Seefeld liegen und wo Handlungsbedarf gesehen wird. Auf Kärtchen notierten die Bürger eine Vielzahl von Stärken und Schwächen zu Themenfeldern wie Wohnen, Gewerbe, Mobilität/Verkehr, Infrastruktur/Öffentlicher Raum und Ortsbild, Miteinander Leben oder Umwelt. Die Beiträge sind auf der Website  www.ortsentwicklung-seefeld.de veröffentlicht. Hier können die Bürger noch bis 16. September weitere Anregungen einstellen und diskutieren. Aber auch per Post oder Mail können Kritikpunkte und Vorschläge bis 16. September an die Gemeinde gesendet werden.

Im Herbst finden dann zur Vertiefung der Ergebnisse drei Ortsteilwerkstätten statt. Bis Winter 2019 sollen die Ergebnisse der Bestandsanalyse vorliegen. Die Beiträge der Bürger fließen dann, nach einer kurzen Pause, die der Kommunalwahl im März 2020 geschuldet ist, in die weitere Arbeit am integrierten Ortsentwicklungskonzept  ein.

Der Dialog mit den Bürgern wird kontinuierlich fortgesetzt und auch die Erarbeitung der Entwicklungsziele und des Maßnahmenkatalogs wird gemeinsam erfolgen.

Berichterstattung

Merkur.de, 12.07.2019
sueddeutsche.de, 11.07.2019