Zwischenergebnisse Machbarkeitsstudie und Bürgerveranstaltungen

Bearbeitungszeitraum: 2016 bis 2017

Der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) und das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen haben im Auftrag des Landkreises München zwei mögliche Streckenvarianten für eine Radschnellverbindung von München nach Unterschleißheim und nach Garching auf ihre Machbarkeit untersucht. Die Zwischenergebnisse der Untersuchung liegen nun vor.

Variante eins führt von München (Neuherberg) entlang der B13 nach Unterschleißheim und über den U-Bahnhof Garching Hochbrück bis zum Forschungszentrum der TU München in der Stadt Garching. Die zweite Variante der Trasse verläuft ebenfalls entlang der B 13 bis nach Unterschleißheim. In Richtung Garching Forschungszentrum geht es über die Fröttmaninger Heide und den Keltenweg. Beide Varianten wurden u.a. nach Kosten, Nutzerpotenzialen, verfügbaren Flächen und Anbindung an den ÖPNV bewertet.

Die Gutachter empfehlen Variante eins durch das Gewerbegebiet Hochbrück als Vorzugsvariante, da sie folgende Vorteile hat:

  • sehr gute Anbindung von bedeutenden Quell- und Zielpunkten
  • unmittelbare Führung durch Hochbrück
  • sehr gute Anbindung des S-Bahn-Haltepunktes sowie des Gewerbegebietes Lohhof über kommunales Radnetz
  • unmittelbare Anbindung des Forschungszentrums sowie potenzielle Weiterführung der RSV Richtung Freising möglich
  • potenzielle Verknüpfung von Oberschleißheim – Hochbrück – Garching – Forschungszentrum möglich
  • schnelle, direkte Verbindung zwischen München-Nord und Unterschleißheim
  • sehr hohe Nutzerzahlen auf den RSV zu erwarten
  • hoher Ausbaustandard möglich (94% höchster Ausbaustandard)

Auf den Bürgerveranstaltungen wurde das gesamte Planungsverfahren und das Ergebnis als Präsentation und auch in einer Ausstellung vorgestellt. 

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