Kreisdaten

Datenstand: 2016

© Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV)

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Die Geschäftsstelle des Planungsverbands Äußerer Wirtschaftsraum München veröffentlicht seit 2003 jährlich für die PV-Mitglieder Kreisdaten. Diese beinhalten die wichtigsten Daten zur Demografie, Arbeitsmarkt, Leistungskraft, öffentliche und private Haushalte, Wirtschaft, Sozialleistungen, Wohnungen, Tourismus und Mobilität in den Landkreisen der Region München sowie der Landeshauptstadt München.

Wie war die Entwicklung in den letzten 10 Jahren?

In allen acht Landkreisen der Region München (Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech, München und Starnberg) und in der Landeshauptstadt München stieg die Bevölkerungszahl seit 2006 an. Die Stadt München ist mit 13,1 % Einwohnerzuwachs in den vergangenen zehn Jahren im Regionsvergleich am stärksten gewachsen. Bei den Landkreisen haben Dachau (+11,8 %), Ebersberg (+11,2 %) und München (+10,2 %) die höchsten Wachstumsraten, im Landkreis Starnberg ist der Bevölkerungsanstieg mit 4,6 Prozent am geringsten.

Das Wachstum geht weiter: bis 2036 steigt die Bevölkerung, laut Prognose des Statistischen Landesamtes, in der Region München auf insgesamt 3,22 Millionen Einwohner – davon 1,64 Millionen Einwohner (+11,9 %) in der Landeshauptstadt München. Das ist ein Plus von 345.000 Einwohnern in der Region München verglichen mit 2016. Für die Landkreise Dachau (+15,5 %), Ebersberg (+14,4 %) und Erding (+13,3 %) sind die größten Anstiege prognostiziert. Weniger stark wachsen Landsberg am Lech (+8,3 %) und Starnberg (+8,9 %). Bis 2036 soll auch der Anteil der Über-65-Jährigen noch wachsen; der Landkreis Landsberg am Lech soll dann mit 28,1 Prozent den höchsten Anteil Über-65-Jähriger haben.

Mehr Arbeitsplätze und steigendes BIP

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nahm in der gesamten Region München von 2006 bis 2016 prozentual mehr als doppelt so stark zu (+26,5 %) wie die Zahl der Einwohner (+11,0 %). Von 2006 bis 2016 gewannen vor allem die Landkreise Erding (+64,3 %) und Dachau (+36,7 %) an Beschäftigten. Beim Landkreis Erding ist dieses extreme Wachstum zum Teil jedoch auch einem statistischen Effekt geschuldet, denn bis 2008 wurden alle Beschäftigten des Flughafens dem Landkreis Freising zugerechnet; erst seit 2008 sind diese aufgeteilt auf Gemeinden der Kreise Freising und Erding.

Der Anstieg der Beschäftigten in der Stadt München liegt mit 23,7 % (2006 bis 2016) unter dem des Regionsumlands (30,8 %), fällt aber in absoluten Zahlen höher aus (Stadt: 158.000, Umland: 129.000). Insgesamt verteilen sich die Arbeitsplätze zu 60 Prozent (822.000) auf die Stadt München und zu 40 Prozent (550.000) auf das Umland.

Mit dem Zuwachs an Arbeitsplätzen steigt auch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Region München. Seit 2005 ist das BIP in der gesamten Region um über ein Drittel auf 171.600 Mio. gestiegen. Es werden also in der Region München etwa 30 Prozent des gesamten bayerischen BIP (548.400) erwirtschaftet.

Zu wenige Wohnungen, steigende Bodenpreise

Die meisten Fertigstellungen je 1.000 Einwohner gab es 2016 in den Landkreisen Freising (5,3 je 1.000 Einwohner) und Fürstenfeldbruck (4,4 je 1.000 Einwohner). In der gesamten Region München wurden 2016 12.200 (4,2 je 1.000 Einwohner) fertiggestellt. Das sind etwas weniger als 2015 (12.500).

Wenn das Angebot die Nachfrage nicht decken kann, steigen bekanntlich die Preise. Die Bodenpreise für Wohnbauland sind in allen Landkreisen der Region München stark gestiegen. Spitzenreiter ist der Landkreis München mit einem Anstieg von 577 €/m² im Jahr 2006 auf 1.181  €/m² 2016 (+104,7%), gefolgt vom Landkreis Starnberg mit einem Bodenpreis von 822 €/m² (2006: 471 €/m²; +74,5 %). Auch im Landkreis Ebersberg haben sich die Bodenpreise fast verdoppelt, von 347 €/m² auf 641 €/m² (+84,7 %). Den geringsten Anstieg verzeichnet der Landkreis Freising mit einem Plus von 51,7 Prozent (2006: 205 €/m²; 2016: 311 €/m²). Am geringsten sind die Bodenpreise im Landkreis Landsberg a. Lech mit 308 €/m².

Beilagen zu Kreisdaten

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In dieser Broschüre setzen wir uns mit dem Thema Schülerentwicklung in der Region München auseinander.

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Ansprechpartner zu den Daten

Brigitta Walter
Statistik, Datenbankverwaltung, Gemeinde-, Kreis- & Regionsdaten
Daniel Gromotka
Dipl.-Kfm., Leiter Referat Regionalentwicklung