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11. Änderung BP Nr. 1 „Großhesselohe“, Gemeinde Pullach i. Isartal

11. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1 „Großhesselohe“ für den Bereich Pullacher Straße 24 (Fl.-Nr. 465, Gemarkung Pullach), Gemeinde Pullach i. Isartal, Landkreis München
Erneute Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange gemäß § 4a Abs. 3 i.V.m. § 4 Abs. 2 i.V.m. § 13a Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. § 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 und Abs. 3 BauGB
11.Änd. BP Nr. 1 „Großhesselohe“

 

Der Gemeinderat der Gemeinde Pullach i. Isartal hat die 11. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1 „Großhesselohe“ am 04.07.2017 beschlossen. Anlass der Planung ist die Absicht der Gemeinde Pullach i. Isartal, die bestehende Büronutzung auf dem Grundstück Pullacher Straße 24, Fl.-Nr. 465; Gemarkung Pullach mit einem Anbau zu erweitern. Hierbei der Bereich in ein eingeschränktes Gewerbegebiet mit der Zweckbestimmung Büro- und Verwaltungsgebäude geändert werden.

Das Änderungsverfahren wird nach § 13a BauGB im beschleunigten Verfahren durchgeführt.

Im Auftrag der Gemeinde Pullach i. Isartal teilen wir Ihnen mit, dass die erneute Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange zum Entwurf der 11. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1 „Großhesselohe“ in der Fassung vom 06.02.2018 in der Zeit vom

 

 

05.03.2018 bis 21.03.2018

 

stattfindet.

 



Die Unterlagen umfassen:

 

 

 

Die Frist zur Stellungnahme wurde angemessen verkürzt. Zudem können Stellungnahmen nur zu folgenden geänderten oder ergänzten Teilen abgegeben werden:

 

Planzeichnung

  • Ergänzung von Bemaßungen
  • Darstellung und Festsetzung eines Staffelgeschosses mit unterschiedlichen Firsthöhen („a 13,3 m/ b 11,2 m„).
  • Die Zulässigkeit der Dachformen wird über Nutzungsschablonen dargestellt (Walmdach WD beim Bestandsgebäude mit Dachneigung 30°- 34°/ Flachdach FD mit Dachneigung 0°- 5°).
  • Die Bäume im Süden werden als „bei Bedarf zu fällende Bäume“ dargestellt.
  • Die Zufahrt zum Parksystem wird in der Planzeichnung ergänzt.

 

Textliche Festsetzungen

  • 3.4: Ergänzung des Höhenbezugspunktes der Firsthöhe
  • 5.4: Festsetzung einer maximalen Höhe der Attika
  • 6.2: Ergänzung der Bezeichnung „Fläche für..:“
  • 7.1: Ergänzung der Festsetzung. Es sind nur sockellose Zäune mit einem Abstand von 10 cm zum Boden zulässig
  • 7.2: Festsetzungen zu Hecken werden ergänzt
  • 8.1: Ergänzung: „ bei Ausfall gleichwertig zu ersetzen“
  • 8.2: Ergänzung: „die der geforderten Mindestpflanzqualität entsprechen, können auf die Gesamtzahl der nachzuweisenden Bäume angerechnet werden. Ausgefallene Gehölze sind in der festgesetzten autochthonen Mindestpflanzqualität in der darauffolgenden Pflanzperiode zu ersetzen.“
  • 8.3 wird folgendermaßen geändert: „Die unter 8.2 festgesetzten Pflanzungen sind spätestens ein Jahr nach Bauvollendung durchzuführen.“
  • 8.4: Die Festsetzung wird gestrichen und unter Punkt 13 in die Hinweise aufgenommen
  • 9.1 Ergänzung der Bemaßung in Meter
  • Hinweise, B 4 wird ergänzt: Planzeichen und Beschreibung „Geplante Gebäude“
  • Hinweise, B 6 wird ergänzt: „(…) bei Bedarf zu fällende Bäume“
  • Hinweise, B 7 wird ergänzt: „Zufahrt automatisches Parksystem“
  • Hinweise, B 10 (vorher B7): „Beim Bau und Betrieb der Versickerungsanlagen sind die Merkblätter DWA-M 153 (Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Regenwasser) und DWA –A 138 (Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser) zu beachten.“
  • Hinweise, B11 wird ergänzt: „Gegen auftretendes Grund- und Schichtwasser ist jedes Bauwerk bei Bedarf zu sichern.“
  • Hinweise, B 13 (vorher B9) wird ergänzt: „Erhalt der Douglasie (…)“ und „Pro Baumhöhle sind 5 Rundkästen erforderlich.“
  • Hinweise, B 14 wird ergänzt: „Ersatzpflanzungen sich auch dann geschützt, wenn sie bei Laubbäumen keinen Stammumfang von mehr als 60 cm und bei Nadelgehölzen keinen Stammumfang von mehr als 80 cm in 100 cm Höhe erreicht haben (§ 4 Nr. 1 BaumSchV).“
  • Hinweise, B 15: Die Hinweise zum Schutz von Bodendenkmälern werden ergänzt
  • Hinweise, B 16: Hinweise zum Bodenschutz und zum Auffinden von Altlasten werden ergänzt.

 

Begründung

  • Punkt 4.2 (Art und Maß der baulichen Nutzung, Bauweise), Seite 5 wird ergänzt: „(…) und die Dachneigung (…)“, „Die Firsthöhe und die Dachneigung werden für beide Gebäude einzeln festgesetzt.“ Und „Bei Flachdächern wird außerdem das Dachgeschoss als Staffelgeschoss festgesetzt, um eine massive Wirkung der Außenwand zu minimieren.“
  • Punkt 4.7 wird neu aufgenommen: „Flächenbilanz (…)“
  • Anlagen, Quellenangabe zum Gutachten „Schalltechnische Verträglichkeits-untersuchung (…)“

 

Sie werden gebeten, Ihre Stellungnahme abzugeben an:

 

Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München
z.Hd. Frau Martina Pfannmüller
Arnulfstraße 60
80335 München

oder per Email an m.pfannmueller@pv-muenchen.de

 

Sollte innerhalb der vorgegebenen Frist keine Stellungnahme von Ihnen eingehen, so geht die Gemeinde davon aus, dass die von Ihnen wahrzunehmenden Belange nicht berührt werden oder erfüllt sind und nicht der weiteren Abwägung zu unterziehen sind.

 


Hinweis: Sollte die Darstellung im Internet für Sie nicht ausreichen und Sie eine gedruckte Plandarstellung benötigen, setzen Sie sich bitte mit dem  Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München in Verbindung.

 

 

 

Ansprechpartner sind

 

Gemeinde Pullach i. Isartal
Jürgen Weiß
Telefon +49 89 744 744-40
E-Mail weiss@pullach.de



Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München
Martina Pfannmüller
M.Sc. Landschaftsplanung, Ökologie und Naturschutz
Telefon +49 (0)89 539802-15
E-Mail m.pfannmueller@pv-muenchen.de

 

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