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Die Themenrouten
Die 20 Themenrouten laden ein, die kulturlandschaftlichen Schönheiten und Sehenswürdigkeiten unterschiedlichster Art zu erkunden: von Kultur über Natur, Technik und Wissenschaft bis zur Gastronomie reichen dabei die Themenschwerpunkte. An insgesamt 12 Standorten entlag des RadlRings weisen Informationstafeln auf die jeweils nächst gelegenen Themenrouten und deren "Highlights" hin.
Die gelben Schilder des Erholungsflächenvereins
weisen den richtigen Weg, denn die Themenrouten sind nicht - wie
der RadlRing - gesondert ausgeschildert. Eine genaue Tourenbeschreibung
findet sich im Begleitheft zur Radwanderkarte
„RadlRing München„ des Bielefelder Verlags.
Eine Kartenübersicht der einzelnen Routen ist über die folgende Abbildung erreichbar.
Zum Vergrößern klicken Sie in die Abbildung.
Zur besseren Orientierung sind die Touren in Anlehnung an die großräumige Landschaftsgliederung der Region München in drei Themenbereiche zusammengefasst:
Perspektivräume Amper und Glonn:
Radeln im Moränenland – eine Bilderbuchlandschaft lädt zum Verweilen ein Die reich strukturierte Erholungslandschaft im Fünf-Seen-Land zwischen Ammersee und Starnberger See verspricht spannende und abwechslungsreiche Radltouren: Entdecken Sie die jahrtausende alten Zeugen der Eiszeit und natürlich auch die Seen selbst. Nehmen Sie sich dabei Zeit: die vielen schönen Badeplätze sind zu schade, um daran vorbeizufahren.
Route 1: Pack die Badehose ein: viermal Baden in einer Tour Route 2: Zwischen zwei „Meeren" – rund um den Ammersee bis hin zum Starnberger See
Brucker Land – Tradition und Dynamik
Tradition und Dynamik prägen den Landkreis Fürstenfeldbruck in eindrucksvoller Weise. Das Zisterzienserklosters Fürstenfeld ist ein Beispiel für die barocken Kulturgüter im Bruckner Land. Erleben Sie mit den vorgeschlagenen Touren einen Blick auf die längst vergangene Römerzeit, die vom Flüsschen Amper geprägte artenreiche Kulturlandschaft und entdecken Sie dabei interessante Beispiele zur regenerativen Energiegewinnung.
Route 3: Römerspuren entdecken Route 4: Energie im Angebot Route 5: Erkundungstour im Ampermoos
Ab ins Tertiär – eine „Hochlandtour" mit viel Genuss
Im tertiären Hügelland braucht der Radler etwas Kondition, wird aber belohnt mit zauberhaften Ausblicken in das Tal der Glonn. Blumenwiesen entlang des Flüsschens laden zur Rast ein, der historische Marktflecken Altomünster bietet kulturell Interessierten einen Einblick in die Geschichte und in Vierkirchen lädt das neue Naturbad zum Entspannen ein.
Route 6: Durch die Talwiesen der Glonn Route 7: Hügel auf - Hügel ab im Tertiär
Stadt – Land – Fluss: Würmauf, Würmab - vom Ursprung bis zur Mündung
Die Radwege führen durch ein Flusstal mit vielen kulturgeschichtlichen Höhepunkten und mit aufregend schöner Landschaft wie zum Beispiel der Würmdurchbruch, das Leutstettener Moos und die Moorlandschaft um die Langwieder Seen.
Route 8: Würm auf – Würm ab Route 9: Radln um die Landwieder Seen – eine Landschaft im Umbruch
Lange vernachlässigt, entdeckt man nun die verborgenen Schätze einer alten Kulturlandschaft wieder. Der Verein Dachauer Moos hat sich der Wiederbelebung des „Dachau-Schleißheimer-Kanals" und der Sichtachsen zwischen den Schlössern Dachau und Schleißheim angenommen. Der Heideflächenverein arbeitet erfolgreich an einem Biotopverbund zwischen Mallertshofer Holz und der Garchinger Heide.
Route 10: Heiden, Moose und Kanäle: Ein Rundkurs durch die Kulturlandschaft des Münchner Nordens
Isarflimmern: Die „Wilde" in voller Länge
Die Isar quert von Süd nach Nord die Region auf einer Länge von über 80 km. Dabei durchfließt sie unterschiedlichste „Szenerien". Im Süden überwiegt das stark eingeschnittene Kerbtal. Die Nachrüstung der Klärwerke ermöglicht, dass ab 2005 in der Isar wieder bedenkenlos gebadet werden kann. Bei München durchfließt die Isar die Stadt und ist gleichzeitig die grüne Lunge der Metropole. Nach Norden hin bestimmen moderne Ökonomie, Technologie und Wissenschaft das Bild der Landschaft. Vom Medienstandort Unterföhring über das neue Fußballstadion bis hin zum Flughafen sind Zeugen der Gegenwart zu entdecken. Abschluss dieser Themenroute ist Freising mit einer eigenen Stadtroute, die die historische Innenstadt mit dem weithin sichtbaren Domberg erkundet.
Route 11: Isarflimmern in drei Abschnitten:
- Von Wolfratshausen bis zur Grünwalder Burg
- Durch die Isarauen Münchens
- Kultur, Natur und Technik: Perlen links und rechts der grünen Isar
Ein Wald ändert sein Gesicht – nachhaltiger Waldumbau erlebbar gemacht
Der Forstenrieder Park und der Perlacher Forst laden ein, sich vom Mythos Wald gefangen nehmen zu lassen und präsentieren zugleich Forstwirtschaft der Vergangenheit und Gegenwart: Vorbei an Wildschweingehegen auf den Spuren der Römer und Kelten bis hin zum Walderlebniszentrum Grünwald.
Route 12: Ein Wald ändert sein Gesicht
Auf innerstädtischen Touren in und durch München
Mit den sicher zu befahrenden Touren wird die historische Entwicklung aber auch das moderne München erlebbar. Erkunden Sie innerstädtische Parkanlagen und Grünflächen. Auch die historische Stadtbaugeschichte Münchens wird beleuchtet. Eine Vielzahl von bekannten und bedeutenden Bauten, Plätzen und Anlagen liegen am Wegrand. Eine weitere Route verbindet den Olympiapark mit den weltbekannten und sehenswerten Sportstätten mit der Allianz Arena, dem modernen Fußballstadion im Norden Münchens.
Route 13: Theresientour – grüne Inseln im Münchner Süden Route 14: Fürstenweg – ein Stadterlebnis zwischen Isar und Würm Route 15: Von Stadion zu Stadion – auf dem grünen Band zur Allianz Arena
Hachinger Tal – eine Entdecker-Tour
Der Hachinger Bach ist das einzige Gewässer, das in der Münchner Schotterebene seine Quelle hat. Die Renaturierung des Hachinger Baches ist ein Schwerpunktprojekt der mitwirkenden Gemeinden. Die Themenroute lädt dazu ein, die Erfolge zu begutachten und den reizvollen Landschaftsraum zu erleben.
Route 16: Hachinger Tal und die angrenzenden Wälder des Perlacher und Deisenhofener Forstes
Inselhopping" – von Rodungsinsel zu Rodungsinsel
Die frühesten Siedlungsformen der Menschen in der Münchner Region lagen in Rodungsinseln mit geschlossenem Waldgürtel. Bis heute haben sich diese Strukturen im Südosten Münchens erhalten. Die Tour durch die Wälder von Rodungsinsel zu Rodungsinsel verbindet viele interessante Punkte wie die Mariengrotte oder die 400-jährige Eiche in Kleinkarolinenfeld. Eine Verknüpfung mit Tour 16 und 19 oder Abstechern zu weiteren Zielen ermöglichen eine individuelle Tour ganz nach Lust und Laune.
Route 17: „Inselhopping" im Südosten der Region
Im Osten der Landeshauptstadt - Kleinode zwischen Metropole und Speichersee
Der Münchner Osten und die Gemeinden im Umland haben eine rasante Entwicklung in den letzten 20 Jahren hinter sich. Die Besonderheit in diesem Bereich liegt darin, Entwicklungen voranzutreiben bei weitgehender Wahrung der landschaftlichen Eigenheiten. In das europaweit einmalige Brutgebiet des Speichersee im Osten Münchens kann der Besucher, ohne die Natur dabei zu stören, an einigen Stellen Einblick nehmen. Die Tour folgt weiter der Struktur der Moränen und zeigt die herbe Schönheit der Landschaft. Der Weg führt auch in den nordöstlichen Außenbereich der Landeshauptstadt, deren Charme ein bewusster Wechsel zwischen Bebauung und Freiraum liegt.
Route 18: Vom Speichersee zu den Rißmoränen in drei Abschnitten:
- Vom Speichersee zu den Rissmoränen
- Abschnitt Nord-Ost-Park
- Abschnitt Aufbruch Ost
Der Osten lebt
Die weite Landschaft ist von herber Schönheit und von extensiver landwirtschaftlicher Nutzung geprägt. Auf der Strecke nach Ebersberg kommen Natur- und Tierliebhaber auf ihre Kosten. Gleichzeitig kündigen die aufstrebenden Gemeinden wie Poing oder die Städte Erding und Ebersberg von einer wirtschaftlichen Aktivität und Dynamik, die in der Region kein zweites Mal zu finden ist.
Route 19: Wildsauweg – im großen Bogen durch den Ebersberger Forst Route 20: WWW-Tour – Wellness-, Weißbier-, Wohlfühltour
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